Zusatzversicherungen bieten mehr Leistung.

Sie haben Angst, dass die Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse nicht ausreichen, denken über eine Zahnzusatzversicherung nach?

Hier die wichtigsten Fragen:

Was zahlt die gesetzliche Krankenkasse (GKV)?

Es gibt feste Zuschüsse für z.B. einfache Kronen oder Brücken. Je nachdem, wie häufig Sie beim Zahnarzt waren, müssen Sie 35-50% der Kosten selber tragen. Dörte Elß, Gesundheitsexpertin der Verbraucherzentrale Berlin: "Pflegen Sie Ihr Bonusheft!" Heißt: Zweimal im Jahr zum Zahnarzt ist Pflicht.

Für wen lohnt sich eine Zahnzusatzversicherung?

Für alle, die höherwertiges wie Gold- und Keramikkronen, Implantate oder Inlays wünschen und wissen, dass in Zukunft größere Behandlungen anstehen. Achtung: Zusammen mit der gesetzlichen Versicherung sollten mind. 70 bis 80 % der Kosten übernommen werden, und: Lieber eine reine Zahnzusatzversicherung als einen kombinierten "Ergänzungstarif" Ihrer Krankenkasse abschließen. Kosten: Je nach. Anbieter 10-20 Euro pro Monat.

Wenn Sie eine Zusatzversicherung abschließen, lauern zahlreiche Einschränkungen, auf die Sie achten sollten. Thorsten Rudnik, Bund der Versicherten:
- Begrenzung der Entschädigung. Oft werden nur bis zu 80 % der Kosten insgesamt oder max. 2000 Euro pro Jahr gezahlt.
- Leistungs-Staffelung. Z.B. 250 Euro im ersten Versicherungsjahr, dann jährlich 250 Euro steigend.
- Wartezeiten. Manchmal wird Zahnersatz erst nach einer Wartezeit erstattet.
- Einschränkung beim Zahnersatz. Ist z.B. die Anzahl der Implantate pro Kiefer beschränkt?

Wo kann ich mich beraten lassen?

Z.B. Verbraucherzentralen (15 Euro), Stiftung Warentest (13 Euro) oder Finanzportale wie www.moneyworld.de (kostenlose Hotline: 0800 755 455 44; Mo bis Fr von 9 bis 18 Uhr).

... und das Leben lacht!